Knochen-und Gelenkerkrankungen

Knochen-und Gelenkerkrankungen

Knochen- und Gelenkerkrankungen gehen häufig mit quälenden Gelenkschmerzen und einem hohen Risiko für Fehlstelllungen- und Brüchen einher. Zu den meisten Ursachen von Gelenkschmerzen zählen vor allem Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie zum Beispiel rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew. Ebenso führen Fehlbelastungen oder ein alterungsbedingter Abbau der Knochen- und Knorpelsubstanz nicht selten zu einer Arthrose, Arthritis oder einem Tennisarm. Vor allem Frauen in der Menopause haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose.

Arthritis

Die Körpergelenke fühlen sich nicht nur heiß an, sondern schmerzen und sind geschwollen – und das bei jeder Bewegung. Das sind typische Anzeichen für eine Arthritis oder Gelenkentzündung. Dabei sollten Gelenkentzündungen in jedem Fall möglichst früh behandelt werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Denn je eher Arthritis behandelt wird, umso besser werden die Aussichten sein, die betroffenen Gelenke vor schlimmen Schäden zu bewahren.

Die Synonyme

Als Arthritis bezeichnen Mediziner eine Entzündung von Gelenken. Umgekehrt gibt es dazu die Arthrose, bei der es sich jedoch um eine alterungs- oder verschleißbedingte Veränderung von Körpergelenken handelt. Mögliche Gelenkentzündungen oder Arthritiden können zudem unterschiedliche Ursache haben. Ärzte unterscheiden dabei in bakterielle und nichtbakterielle Gelenkentzündungen. Die bekannteste Form von einer nichtinfektiösen Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis. Ist zum Beispiel ein Gelenk entzündet, dann sprechen Ärzte von einer Monarthritis. Bei bis zu fünf Gelenken wird von einer Oligoarthritis gesprochen. Eine Entzündung von mehreren Gelenken heißt Polyarthritis. Von Arthritis betroffen sind am häufigsten das Kniegelenk, Hüftgelenk, Schultergelenk sowie Hand- und Fingergelenke. Es können jedoch auch andere Gelenke von einer Arthritis betroffen sein.

Die Symptome

Bei Arthritis ist in der Regel das betroffene Gelenk fast immer gerötet, überwärmt und schmerzhaft geschwollen. Die Schmerzen verstärken meistens dann, wenn das entzündete Gelenk belastet wird. Dadurch ist die Beweglichkeit des Gelenks sehr oft eingeschränkt. Gelegentlich ist ein Gelenkerguss tastbar, sodass sich die Betroffenen oftmals müde, krank, schwach und appetitlos fühlen. Häufiger wird eine Gelenkentzündung auch von Fieber begleitet. Viele Gelenkentzündungen sind auch bei Kindern nicht selten. Kinder fallen dann durch eine gewisse Spielunlust auf und wollen ständig getragen werden.

Die Ursachen bakterieller Arthritis

Bei bakteriellen oder eitrigen Arthritis sind oft Staphylokokken und Streptokokken die Ursachen. Seltener E. coli, Haemophilus infuenzae, Gonokokken oder Shigellen. Diese Keime gelangen vor allem auf drei Wegen zum Gelenk. Über das Blut infolge anderer Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Gonorrhoe Herzinnenhautentzündung oder durch eine Drogenabhängigkeit. Ebenso auch von außen durch eventuelle Verletzungen oder durch eine Injektionen, Operationen am Gelenk oder Punktionen.

Möglich ist auch die Ausbreitung aus der Nachbarschaft. Meist als Ergebnis einer Knochenentzündung, die in das Gelenk gelangt oder infolge von bakteriellen Weichteilinfektionen des gelenkumliegenden Gewebes.

Ursachen von einer nicht bakteriellen Arthritis

Eine nichtbakterielle Arthritis kann auch durch Pilze entstehen oder zusammen mit anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Schuppenflechte oder Gicht auftreten. Am meisten sind es jedoch nichtbakterielle Gelenkentzündungen eines rheumatischen Formenkreises. Vor allem gehört die Rheumatoide Arthritis dazu.

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