Magenkrankheiten

Magenkrankheiten

Beschwerden im Magen- und Darmbereich wie Blähungen oder Durchfall sind in der Regel nur vorübergehend und von daher erträglich. Hierbei können Hausmittel helfen. Jedoch bei andauernden Beschwerden sind es dagegen meist Magenkrankheiten, die sie Lebensqualität sehr stark einschränken. Daher ist ein Besuch beim Arzt auf jeden Fall zu empfehlen, denn er kann die Erkrankungen rechtzeitig und schnell therapieren.

Der Blähbauch

Eine Magenkrankheit mit eher kurzzeitigen Beschwerden ist der Meteorismus, genannt wird. Dieser ist wiederum mit charakteristischen Blähungen und teilweise mit einem Völlegefühl, Übelkeit oder Bauchschmerzen verbunden, die jedoch recht schnell wieder vorbei gehen. Dabei ist der Blähbauch in erster Linie auf grundsätzliche Unverträglichkeiten gegenüber gewissen Lebensmitteln oder auf einen stark verdorbenen Magen zurückzuführen.

Die Helicobacter-Infektion und ihre Folgen

Bei einer möglichen Infektion mit Helicobacter-Bakterien kann auch eine chronische Gastritis Typ B entstehen. Möglich ist auch ein Magengeschwür oder sogar ein Magenkrebs. Dieses liegt auch daran, dass ein Bakterium Entzündungen in der Magenschleimhaut oder einen Defekt verursachen kann. Das kann die Abwehrreaktion des Körpers gegen die ätzende Säure stark beeinträchtigen.

Die entzündete Magenschleimhaut

Eine akute Gastritis äußert sich durch Sodbrennen, Bauchkrämpfe und Übelkeit und hält in der Regel nur wenige Tage lang an. Die Formen einer chronischen Entzündung der Magenschleimhaut können dagegen deutlich länger anhalten. Die Beschwerden sind hierbei meist aber nicht so stark ausgeprägt wie bei einer aktuellen Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Dennoch ist für die Entstehung entweder eine Autoimmunerkrankung des Typs A, das Helicobacter-Bakterium des Typs B oder die Einnahme eines Medikaments oder dessen Nebenwirkung des Typs C verantwortlich. Die Dauer einer Magenschleimhautentzündung hängt je nach Art der Entzündung ab.

Reizmagen, Magenlähmung und Magen-Darm-Grippe

Bei einem Reizmagen ist von generellen Störungen im Verdauungstrakt auszugehen, welche auch weitere Symptome, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Erbrechen und auch Sodbrennen mit sich bringt. Eine gewisse organische Erkrankung ist dabei nicht auszumachen.

Eine Magenlähmung ist dagegen eine Magen-Darm-Erkrankung mit Beschwerden wie bei einem Reizmagen. Bei dieser Art der Magenkrankheit kann es sogar so weit kommen, dass der Magen infolge einer geringen Beweglichkeit nicht vollständig entleert wird.
Ein zusätzliches Beispiel einer Magenkrankheit, die in Folge auch noch den Darm betrifft, ist eine sogenannte Magen-Darm-Grippe, unter der viele Menschen wohl schon mindestens einmal in ihrem Leben gelitten haben. Bei der Magen-Darm-Grippe kommt es vor allem zu einer Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Sie tritt in der Regel dann auf, wenn die Betroffenen sich mit einem entsprechenden Erreger angesteckt haben, der zunächst auf den Körper und anschließend mit Durchfall heftig reagiert.

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